Beiträge von H.Wittmann

    Der Einsatz von Körperpsychotherapie an deutschen Kliniken für Psychosomatik. Eine repräsentative Querschnittserhebung. Aus der Abteilung für psychosomatische Medizin. Prof.Dr.Thomas Löw.


    Die vorliegende Arbeit enthält die Ergebnisse einer Befragung an den Kliniken für Psychosomatik in Deutschland und befasst sich mit der Frage, welchen Stellenwert die Körperpsychotherapieverfahren und Körperverfahren an solchen Einrichtungen haben und in welcher Weise sie angewendet werden.

    Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität zu Köln sucht ab sofort eine/n psychodynamisch ausgebildeten Körperpsychotherapeuten/-in, bevorzugt mit umfangreichen Erfahrungen in der klinischen Psychosomatik für eine Stelle im Umfang von 19,25 Std./Woche (Vergütung nach TVL). Neben einem schwerpunktmäßigen Einsatz auf unserer 18-Betten Psychotherapie-Station (Anorexie, Depression, Trauma, Schmerzstörungen, psychische Komorbidität), gehören auch ambulante Gruppen und Angebote in der studentischen Lehre mit zum Tätigkeitsfeld. Bewerbungen bitte an Drs. Niecke et Henning richten.


    Universitätsklinikum Köln

    D - 50937 Köln (Postadresse)

    Phone +49 221 478 39554

    E-Mail Alexander.Niecke@uk-koeln.de

    Home http://psychosomatik-psychotherapie.uk-koeln.de/

    Hallo, bin neu hier, deswegen stelle ich mich mal kurz vor: Ferdi, frischgebackener aktiver Rentner, meine Partnerin ist 13 Jahre jünger und extrem eingespannt im Beruf mit 16 Stunden Arbeit täglich, teilweise 7 Tage die Woche. Seit 4 Wochen ist sie "platt" und in ärztlicher Behandlung. Für mich ist dieses Thema Burnout neu und ich erhoffe mir aus diesem Forum Hilfe wie ich meiner Partnerin am Besten zur Seite stehen kann.


    Desweiteren interessiert mich wie nach einer Therapie ein Rückfall vermieden werden kann, und wie sich überhaupt ein BO. vermeiden bzw. vorbeugen lässt.

    Das hört sich ja dramatisch an? So extrem über die eigenen Grenzen, psychisch und phyisch, zu gehen hatte sicherlich einen trifftigen Grund. Gibt es denn eine ärztliche Diagnose wenn die Partnerin auf der Intensivstation (falls ich das richtig gelesen haben?) liegt? Das Wichtigste ist, dass sich Deine Partnerin körperlich erholt und wieder zu Kräften kommt.

    Die Zentrale Prüfstelle der Krankenkassen hat im Februar 2019 das Konzept "Gelassen im Alltag Stressmanagement mit Funktioneller Entspannung (FE)" zertifiziert. Kurse mit diesem Konzept können nun also von den Krankenkassen bezuschusst werden. Es handelt sich dabei um das erste Konzept, in dem verhaltenstheoretische Grundsätze zwar berücksichtigt werden, die körperorientierte Arbeit aber Grundlage ist und im Vordergrund steht.

    Wer systembeteiligungspflichtige Verpackungen in Deutschland in Verkehr bringt (Hersteller/ Erstinverkehrbringer), muss bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) im Verpackungsregister LUCID registriert sein. Die Herstellereigenschaft knüpft dabei an das erstmalige gewerbsmäßige Inverkehrbringen oder Einführen nach Deutschland an und ist unabhängig von der Vertriebsmethode oder Handelsstufe (§ 3 Verpackungsgesetz (VerpackG)). Eine einzige Ausnahme betrifft die sogenannten Serviceverpackungen. Diese werden vom Vertreiber am Ort der Abgabe der Ware befüllt (z. B. Brötchentüten, Tragetaschen, Coffee-to-go-Becher, Imbisseinweggeschirr). Hier kann der Letztvertreiber verlangen, dass die Systembeteiligung von der Vorvertriebsstufe übernommen wird. Entsprechend gehen auch alle anderen Pflichten (z. B. Registrierung und ggf. Vollständigkeitserklärung) auf den Vorvertreiber über.

    Moodgym - so nennt sich ein Onlineprogramm gegen Depressionen, das zeitlich flexibel, kostenfrei und anonym genutzt werden kann. Es wurde von australischen Wissenschaftlern entwickelt und von Forschern der Universität Leipzig ins Deutsche übersetzt. Das Selbsthilfeprogramm basiert auf Theorien und Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie. Es besteh aus fünf Modulen zu den Themen Gefühle, Gedanken, alternative Gedanken, Stress und Beziehungen. Das Programm kann etwa während der Wartezeit auf einen Therapieplatz hilfreich sein - eine Behandlung ersetzt es jedoch nicht.

    Unterstützen Sie Forschung

    Sie möchten zur Wissenschaft beitragen und an psychologischen Studien teilnehmen? Auf nachfolgender Website finden Sie aktuelle Projekte, für die Universitäten Probanden suchen. Während Sie sich durch Fragebögen klicken, bekommen Sie Einblicke in die psychologische Forschung und können, ja nach Studie, auch einiges über sich und ihre Mitmenschen lernen.


    https://www.psychologie-heute.de/aktuelles/studienteilnahme/

    Die Haut als Spiegelbild der Seele. Nesselsucht als Folge unterdrückter Wut, Neurodermitis-Schub durch zu viel Stress – eine Vielzahl von Hauterkrankungen hat seelische Ursachen. Belegt ist, dass fast jeder dritte Patient mit einer Hauterkrankung auch unter psychischen Problemen leidet.


    Studie bestätigt Wechselwirkung von Haut & Psyche

    Hauterkrankungen haben in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen.2 So haben z. B. Psoriasis und Neurodermitis (atopische Dermatitis) ihren festen Platz unter den Volksleiden eingenommen. Oftmals sind Hautkrankheiten genetisch veranlagt. Wenn es jedoch darum geht, ob und wann sie ausbrechen, sind viele Faktoren relevant. Neben Chemikalien und mechanischen Hautreizungen spielt vor allem die psychische Verfassung eine tragende Rolle. Dies belegt eine europäische Studie, in der Wissenschaftler in 13 Staaten insgesamt rund 3.600 Menschen mit Hautkrankheiten befragt und untersucht haben.1 Die Wissenschaftler kamen zum Ergebnis, dass 29 % der Hautkranken gleichzeitig auch an einer psychischen Erkrankung litten. Zum Vergleich: In der Kontrollgruppe, die aus 1.400 Menschen ohne Hautkrankheiten bestand, lag dieser Anteil bei nur 16 %. Zudem stellten die Forscher fest, dass der Anteil von Menschen mit Depressionen unter den Hautkranken mehr als doppelt so hoch war, und Angsterkrankungen oder Suizidgedanken anderthalbmal so häufig vorkamen wie in der Kontrollgruppe.


    Psychosomatische Dermatosen: Haut als Überdruckventil der Seele

    Beispiele für psychosomatische Dermatosen bzw. Hauterkrankungen, bei denen psychische Faktoren einen erheblichen Einfluss auf Manifestation und Verlauf der Hautsymptomatik haben können, sind:

    • Neurodermitis,
    • Psoriasis,
    • Kontaktdermatitis,
    • Akne und
    • Urtikaria.

    "Gerade die Haut reagiert häufig als Überdruckventil der Seele", erläutert Dermatologie-Experte Professor Dr. med. Uwe Gieler (Universitäts-Hautklinik in Gießen) in einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie (DGPM).2 Umgekehrt werden chronische Hauterkrankungen von Betroffenen oft als sehr belastend erlebt, was bei entsprechender Disposition zur Manifestation psychischer Störungen führen kann.3


    Stress kann hautschädigende Immunreaktionen auslösen

    Psychischer Stress erzeugt starke immunologische Reaktionen.4 So kann sich Neurodermitis durch belastenden Stress verschlimmern oder unterdrückte Wut in Nesselsucht äußern.2 Ursache sind höchstwahrscheinlich Neuropeptide, die in Stresssituationen ausschüttet werden. Diese, so die Vermutung, können durch die Nervenbahnen bis zu den Organen gelangen und dort Entzündungen verstärken.2 Wie experimentelle Untersuchungen zeigten, kann sich bei Neurodermitikern unter akutem Stress sowohl die Zahl der Lymphozyten als auch die der Zytokine, die für die Entzündungsreaktion bei dieser Hauterkrankung wesentlich verantwortlich sind, stark erhöhen.4


    Leitlinien empfehlen Ermittlung und Therapie psychischer Leiden

    "Wenn eine Hauterkrankung auf psychische Probleme zurückgeht, ist die Behandlung nur adäquat, wenn die psychischen Probleme erkannt und mitbehandelt werden", so der Dermatologe Prof. Gieler.2 In der deutschen"Leitlinie Allergieprävention", an der Gieler mitarbeitete, findet sich ein Bezug zu psychischen Leiden: Schwerwiegende Lebensereignisse, wie die Trennung der Eltern oder der Tod eines Elternteils, in der Schwangerschaft oder in der frühen Kindheit, erhöhen das Risiko für spätere allergische Erkrankungen der Kinder.5 Wie Professor Dr. med. Harald Gündel (Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm) betont, verdeutliche dies, wie wichtig es beispielsweise bei frühkindlichen Traumata sei, frühzeitig eine psychische Behandlung in Angriff zu nehmen.2 Ansonsten bestehe das Risiko, dass das seelische Leid in einer Allergie oder Hauterkrankung münde.


    Psychotherapeutischer Bedarf am Beispiel Neurodermitis

    Es sind die Neurodermitiker, die – befragt nach ihrer Lebensqualität – die subjektiv höchste Einschränkung unter den Hautkranken angeben.3 Bei ca. 20 % der Neurodermitis-Patienten wird eine Indikation zur Psychotherapie gesehen.3 Laut Leitlinie "Neurodermitis" werden psychologische und emotionale Faktoren als relevante Einflussfaktoren bei Neurodermitikern angesehen.6 Damit einhergehend empfehlen die Autoren, mögliche psychosomatische Auslöser zu ermitteln. Die Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Ansätze ist bei Neurodermitis in kontrollierten Studien belegt worden.6 Ein interdisziplinäres Schulungsprogramm, das psychotherapeutische Interventionen bei Kindern mit Neurodermitis integriert, bietet zum Beispiel die Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung (AGNES). Das Programm für die ambulante Schulung von Eltern, Kindern und Jugendlichen umfasst mehrere Kurseinheiten; beteiligt sind unter anderem Pädiater, Dermatologen, psychotherapeutisch tätige Ärzte, Psychologen, Ökotrophologen und Pädagogen.


    Call for abstracts.

    Die Tagung richtet sich u.a. an Fachpersonen aus folgenden Berufsgruppen: Geburtshilfe, Pädiatrie, Pädagogik, Psychologie, Psychotherapie, Sozialpädagogik, Soziologie, Körpertherapie und Beratung. Die Tagung wird in vier Blöcke eingeteilt werden:

    • Block I: Prävention
    • Block II: Geburt
    • Block III: Krisenprävention
    • Block IV: Therapie

    Bei Interesse ordnen Sie bitte Ihren Vorschlag einem der o.g. Blöcke zu und schicken uns Titel, Autoren und Abstract (maximal eine Seite) ihres Beitrags bis zum 15.03.2019 per EMail an info@isppm.de . Das ISPPM Vorstandsteam wird auf der Basis Ihres Abstracts entscheiden, ob Ihr Beitrag für die Tagung geeignet ist. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Beitra geeignet ist, können Sie vor dem 15.03.2019 per EMail um ein Gespräch miteinem Vorstandsmitglied bitten. Zur Homepage der Tagung

    Wer Mobilfunk-Kunde bei der Deutschen Telekom ist, kann kostenlos zusätzliches Datenvolumen anfordern: Um 500 MB können Kunden ihr Datenpaket erweitern. Das berichtet "inside Handy". Im Februar waren es noch 300 MB. Das Angebot ist bis zum 31. März gültig. Wer es wahrnimmt, verbraucht dabei zuerst das Extra-Datenvolumen und erst danach das vertraglich vereinbarte Volumen. Um das Angebot zu aktivieren, müssen Kunden die App "MeinMagenta" der Telekom installieren und sich mit ihren Nutzerdaten einloggen. Dort lässt sich das Extra-Volumen in Anspruch nehmen.

    Ich finde es toll, dass Sie in Ihrem sehr belastenden Lebensabschnitt versuchen gut für sich selbst zu sorgen. Dazu gehört selbst mit seinem Körper wieder in Kontakt zu kommen und dessen Bedürfnisse abzufragen. Dies kann ganz banale Dinge wie Halt und Spürqualität beinhalten. Sie werden sich wahrscheinlich fragen wie das funktionieren soll und gleichzeitig erstaunt sein wie einfach es ist, wenn man sich darauf einlassen kann. Falls man bereits zu ist, entstehen im Laufe der Zeit langfristige Veränderungen im Selbstverständnis und Umgang mit sich selbst. Dies erfordert aber oftmals auch viel Geduld und gute Begleitung. Je nach Grad der Belastung reicht es manchmal aber auch aus gute Freunde zu haben oder mit entsprechenden Fachberatern zu arbeiten. Zu wissen, dass man wahr genommen wird und das Gegenüber die geschilderten Probleme aus einer begleitenden Perspektive ohne Bewertung betrachtet, eröffnet für nicht selten neue Möglichkeiten zur Veränderung. Selbsthilfegruppen können ebenfalls eine wertvolle Arbeit leisten. Aus Erfahrung sind drei Wochen Krankschreibung erst einmal wenig. Vielleicht wäre es hilfreich wenn Sie eine Kur in Erwägung ziehen und dies mit Ihrem Hausarzt abzusprechen? Oft ergibt sich aus so einem Gepräch auch eine Lösung was die temporäre Versorgung der Kinder bzw. der pflegebedürftigen Mutter betrifft.


    Ein Angebot zur eigenen Entspannung in welcher Form auch immer kann immer nur begleitend wirken und beinhaltet eine Vielzahl von weiteren Maßnahmen. Ich denke es ist unerlässlich Ihre derzeitige Lage individuell zu betrachten um der Situation entsprechend, Angebote und Hilfen anzubieten und/oder beratend tätig zu werden. Das Internet bietet dazu Ansätze, kann aber niemals ein persönliches Gespräch mit Fachleuten ersetzen.