Beiträge von H.Wittmann

    Das Interportal Aeternitas hat in einer Auflistung die Abrechung einer Leichenschau veröffentlicht und dabei auch Unregelmäßigkeiten festgestellt.


    "Viele Ärzte rechnen bei der Leichenschau weiterhin nicht korrekt ab, obwohl zu Jahresbeginn die Gebühren deutlich angehoben worden sind. Insbesondere bei der angegebenen Dauer der Untersuchung kommt es häufig zu Unregelmäßigkeiten.


    Nach Ziffer 101 der überarbeiteten, seit Januar 2020 gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) können für eine eingehende Leichenschau 165,77 Euro berechnet werden, wenn diese mindestens 40 Minuten gedauert hat. Aber immer wieder nehmen sich Ärzte für die Untersuchung des Leichnams und das Ausstellen des Totenscheins weitaus weniger Zeit und machen dennoch den vollen Satz geltend. Nach der GOÄ wären jedoch nur 99,46 Euro angemessen.


    Abrechnen dürfen Ärzte neben den oben beschriebenen Gebühren für die eigentliche Leichenschau (inklusive Ausstellen des Totenscheins) ein Wegegeld und verschiedene Zuschläge, so dass sich am Ende ein üblicher Kostenrahmen zwischen 103 Euro und 265 Euro ergibt. Die genauen Kosten sind abhängig von Dauer und Umfang der Leistung, Todesumständen, Uhrzeit und Wochentag sowie der Entfernung der Arztpraxis (alternativ des Wohnorts des Arztes) zum Ort der Leichenschau. Einfließen kann zum Beispiel der - oft unberechtigter Weise berechnete - Erschwerniszuschlag. Er darf nur erhoben werden, wenn aus besonderen Umständen ein zeitlicher Mehraufwand von mindestens 10 Minuten resultiert.


    Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, hat bereits zu Jahresbeginn gewarnt, dass die reformierte GOÄ zu unübersichtlich ist und zu Missbrauch einlädt. "Wie befürchtet wird weiterhin zu oft falsch abgerechnet - wie schon bei der älteren Fassung der GOÄ", bemängelt der Aeternitas-Rechtsreferent, Rechtsanwalt Torsten Schmitt. Die zahlreichen verschiedenen Ziffern, Paragraphen und Zuschläge machen es den Angehörigen sehr schwer, die Korrektheit einer Rechnung einzuschätzen. Darüber hinaus gelten Ärzte für viele Menschen als Vertrauenspersonen, deren Abrechnung kaum angezweifelt wird. Hinzu kommt die Trauer nach einem Todesfall, in der finanzielle Fragen meist in den Hintergrund rücken.


    Aeternitas rät, dennoch genau zu prüfen, ob die in der Rechnung angegebene Zeit mit der tatsächlich aufgewendeten übereinstimmt. Ärzte müssen belegen können, wie viel Zeit sie für die Leichenschau benötigt haben.


    Ein Verzicht auf die Leichenschau ist nicht möglich. Sie ist für alle Verstorbenen vorgeschrieben, bevor bestattet werden darf. Die Kosten tragen die Angehörigen. Nach den weitaus günstigeren, bis Ende 2019 gültigen Gebührensätzen waren hier maximal (und das nur in besonderen Fällen) 76,56 Euro fällig.


    Ausführliche Informationen zu den Gebühren für eine Leichenschau und wie sie sich aus den Regelungen der GOÄ im Detail zusammensetzen (aktueller Stand und Situation bis Ende 2019) finden Sie in den Dateien unterhalb dieses Artikels." Quelle: Aeternitas 09_2020


    Die Leichenschaugebühren ab dem 01.01.2020

    Der Vatikan hat seine Ablehnung von Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid bekräftigt und will Betroffenen künftig die Sterbesakramente verweigern. Dies geht aus einem am Dienstag, 22.09.2020 veröffentlichten Brief der Glaubenskongregation zu Maßnahmen zum Ende des Lebens hervor, den Papst Franziskus abgesegnet hat. In dem Schreiben heißt es, Patienten, die durch Sterbehilfe oder assistierten Suizid sterben wollten, sollten zukünftig nicht mehr die Sakramente Sterbekommunion, Salbung und Beichte gewährt werden.


    Jeder, der sich "für diesen schweren unmoralischen Akt" entschieden habe und an der Entscheidung festhalte, könne die Sakramente nicht erhalten, heißt in den Richtlinien der katholischen Kirche. Ausnahmen könne es geben, wenn ein Priester überzeugt sei, dass die sterbende Person ihre Meinung geändert habe. Auch wenn der Patient bewusstlos sei und man Reue annehmen könne, dürfe er die Sakramente erhalten.


    Euthanasie sei ein "Verbrechen gegen das menschliche Leben", ein "in sich böser Akt, in jeder Situation und unter allen Umständen", heißt es. Der Vatikan interpretiert den Wunsch von Schwerkranken nach dem Tod nicht als Bitte um Sterbehilfe, sondern als "schmerzgeplagten Ruf nach Liebe und Hilfe". Ein Kranker habe "im letzten Lebensstadium Anspruch darauf, dass man ihm hilft, ihn umsorgt, ihn liebt". Es sei aber legitim, "auf Heilversuche zu verzichten, die nur eine schwache und schmerzhafte Verlängerung des Lebens bewirken könnten". Quelle: (dpa)

    Für die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Kliniken des Landkreises Lörrach suchen wir in Teilzeitbeschäftigung (50%) ab 1.10.2020 oder nach Vereinbarung einen Körpertherapeuten (w/m/d) z.B. Körperpsychotherapie oder Konzentrative Bewegungstherapie.

    Kennziffer: L 4620 MTD Psych


    Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe der Kennziffer. Bitte bewerben Sie sich ausschließlich online über unser Bewerberportal.


    https://www.klinloe.de/karrier…ote/l-4620-mtd-psych.html

    Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sucht zum 01.02.2021 zunächst befristet auf zwei Jahre (mit Aussicht auf Entfristung) eine/n Fachtherapeut* in (m/w/d) im Bereich der körperzentrierten/bewegungszentrierten Arbeit (50 % Stellenumfang).


    TAGESKLINIK PIONIERSTRASSE

    Herrn Dr. Axel Meinhardt

    Pionierstraße 19, 50735 Köln

    Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Innere VI) am Klinikum Lüdenscheid mit den Bereichen Station, Tagesklinik, Konsiliar- und Liaisondienst und Ambulanz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Teilzeit eine Körpertherapeutin / Tanztherapeutin m/w/d möglichst mit tiefenpsychologischem/psychodynamischem Schwerpunkt.


    Bei Interesse richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bitte an:

    Märkische Kliniken GmbH, Klinikdirektor Dr.med. G.Hildenbrand,

    Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Innere Medizin VI),

    Paulmannshöher Str. 14, 58515 Lüdenscheid

    Immer mehr Gegner der Corona-Maßnahmen versuchen sich mit einem ärztlichen Attest aus dem Internet vor der Maskenpflicht zu drücken. Die Polizei macht jetzt unmissverständlich klar: So läuft das nicht. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass ein selbstausgefülltes Attest aus dem Internet nicht von der Pflicht befreit, an Bahnhöfen und in Bussen und Bahnen eine Maske zu tragen. Immer wieder legten Menschen bei Verstößen Online-Atteste vor, die sie angeblich von der Pflicht befreiten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, teilte die Bundespolizeiinspektion Münster mit.


    Ein Arzt habe das Blanko-Attest auf seiner Homepage angeboten, Nutzer hätten ihm zufolge nur ihren Namen und ihre Adresse eintragen müssen. Dem widerspricht die Polizei: Mit dem Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse mache man sich strafbar. Dazu komme eine Anzeige, da Mund und Nase nicht bedeckt seien. Quelle: t-online v. 21.08.2020

    Telekom verschenkt bis zu 50 GB Datenvolumen an Prepaid-Kunden

    Die Deutsche Telekom soll seinen Prepaid-Kunden ein zusätzliches, kostenlosen Datenvolumen spendieren. Die Rede ist von einer 10-fachen Erhöhung, die mit bis zu 50 GB über die hauseigene MeinMagenta-App abgerufen werden kann. Kunden, die über die monatlich kündbaren Tarife MagentaMobil Prepaid M, L oder XL verfügen, können zum Start der Aktion am 13. August 2020 ein 10-faches LTE-Da­ten­vo­lu­men erhalten. Im besten Fall profitiert man so von zusätzlichen 20 GB (M), 30 GB (L) oder 50 GB (XL). Das Gratis-Volumen muss jedoch manuell über die Telekom MeinMagenta-App abgerufen werden. Nach Buchung ist das zusätzliche Volumen 28 Tage nutzbar.


    Das Aktionsangebot gilt innerhalb des Aktionszeitraums vom 13.08. - 13.09.2020 nur für Neuaktivierungen und Bestandswechsler in den Tarifen MagentaMobil Prepaid M, L und XL (2. Generation ab 03.02.2020). Voraussetzungen: Bezahlung des jeweiligen Grundpreises pro 4 Wochen innerhalb des Aktionszeitraums.

    Der Bundestag hat ein Gesetz gebilligt, mit dem der Persönlichkeitsschutz gestärkt werden soll: Das heimliche Fotografieren oder filmen von Unfallopfern ist künftig eine Straftat. Durch die jetzt beschlossene Reform müssen die Täter mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. Bislang schützte das Strafrecht nur lebende Unfallopfer. Zum verbesserten Schutz von Unfallopfern vor Gaffer-Fotos erklärte die Ministerin, wer schwer Verletzte oder gar Tote aus "reiner Sensationsgier" fotografiere, "verletzt jeden menschlichen Anstand". Bislang sei solches Fotografieren von Verstorbenen nicht strafbar, diese Lücke werde jetzt geschlossen.


    Das Strafrecht schützt bislang durch § 201a des Strafgesetzbuches (StGB) Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen lebende Personen unter anderem vor der Herstellung von Bildaufnahmen, die ihremHilflosigkeit zur Schau stellen und dadurch ihren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzen und davor, dass dritten Personen Bildaufnahmen zugänglich gemacht werden, die geeignet sind, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden. Verstorbene Personen gehören hingegen nach geltendem Recht bisher nicht zum geschützten Personenkreis des § 201a StGB.


    Zur Ausweitung des strafrechtlichen Schutzes gegen die Herstellung und Verbreitung bloßstellender Bildaufnahmen von verstorbenen Personen sieht das Gesetz jetzt vor, den nach § 201a Absatz 1 StGB geschützten Personenkreis zu ergänzen, so dassm künftig auch verstorbene Personenm geschützt sind. Durch Einfügung einer neuen Nummer, 3 werden das Herstellen und das Übertragen einer Bildaufnahme, die in grob anstößiger Weise eine verstorbene Person zur Schau stellt, vom Straftatbestand erfasst. Über den angepassten Verweis in den nachfolgenden Nummern 4 und 5 neuer Zählung wird auch das Gebrauchen und Zugänglichmachen von Bildaufnahmengegenüber Dritten erfasst. Wie in Bezug auf lebende Personen werden auch in Bezug auf verstorbene Personen nur die unbefugten Handlungen erfasst. Darüber hinaus wird auch der Anwendungsbereich des

    § 201a Absatz 2 StGB auf Bildaufnahmen von verstorbenen Personen erweitert.