Beiträge von H.Wittmann

    Der Kabinettsentwurf des TSVG sieht eine "gestufte Steuerung" von hilfesuchenden psychisch kranken Menschen vor: Ausgesuchte Ärzte und Psychotherapeuten, deren Qualifikation erst noch durch den G-BA definiert werden soll, sollen dann in Voruntersuchungen entscheiden, welchem Hilfs- bzw. Therapieangebot die Betroffenen zugeführt werden. Damit werden Behandlungen verhindert und Wartezeiten auf einen Therapieplatz noch weiter verlängert. Alle Psychotherapieverbände arbeiten hier zusammen. 20.000 Unterschriften wurden schon gesammelt, bis 13.12. werden 50.000 benötigt.


    https://epetitionen.bundestag.…0/_25/Petition_85363.html

    Die Funktionelle Entspannung als phänomenologisch und tiefenpsychologisch orientierte Körpertherapie und als Körperpsychotherapieverfahren steht im Mittelpunkt dieser Studie. Physiologische und neurophysiologische Vorgänge werden im Zusammenhang mit der Wirkungsweise der Funktionellen Entspannung dargestellt. Die Propriozeption, der autonome Atemrhythmus und die Entspannungsreaktion nehmen hierbei eine zentrale Stellung ein. Die strukturierenden Grundelemente werden ihrem phänomenologischen Verständnis entsprechend mit festgelegten Begrifflichkeiten beschrieben. Im Rahmen von kurzzeitigen Gruppeninterventionen wurden diese Wirkungsphänomene ausschnitthaft untersucht. Die Kursangebote unterschieden sich in ihrem zeitlichen Rahmen, der Übungsauswahl und der Methodengegenüberstellung. Ein in Entwicklung befindlicher Fragebogen kam zum Einsatz. Über eine retrospektive Selbstauskunft wurden die Wirkungsweisen überprüft. Deutliche Effekte zeigten sich durch die Operationalisierung der Übungsauswahl. Der Umfang der Gesamtstichprobe lag bei N = 242. Es wurden Effekte zwischen d = .66 bis d = .90 für den Bereich der Körperwahrnehmung nachgewiesen. Für das weitere methodische Vorgehen werden anschließend Verbesserungen unterbreitet. Die im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehende Methode der Funktionellen Entspannung, im Weiteren auch als FE bezeichnet, wurde vor dem Hintergrund der Anthropologischen Medizin Viktor von Weizsäckers durch Marianne Fuchs entwickelt.


    Eine empirische Studie (pdf) anhand von Fragebogenauswertungen. Inés Maria Reiners (FernUniversität Hagen), Prof. Dr. Thomas Loew (Universitätsklinik Regensburg).

    Nicht nur traurig: Millionen Bundesbürger sind von einer Depression betroffen – sogar bei Kindern wird sie diagnostiziert. Fast jeder Mensch ist manchmal traurig, unglücklich oder lustlos, doch manchmal kommt man nicht mehr raus aus dem tiefen Loch: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer Depression.


    Wie viele Menschen in Deutschland sind von Depressionen betroffen?

    Jährlich erkranken hierzulande rund 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. 2016 wurden etwa 263.400 Patienten mit Depressionen vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Behandlungsfälle hat sich damit seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt. Experten sprechen von einer "leisen Krankheit". Viele Betroffene haben weder Hoffnung noch Kraft, sich professionelle Hilfe zu holen.


    Woran erkennen Sie eine Depression?

    Eine Depression lässt sich klar von normalen Stimmungsschwankungen abgrenzen. Als Kernsymptome gelten gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit und Antriebsmangel, die über mindestens zwei Wochen anhalten. Hinzu kommen weitere Symptome wie Schlafstörungen, Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, Konzentrationsschwäche, Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit, Energielosigkeit, vermindertes sexuelles Interesse oder auch Gedanken an den Tod. Auch körperliche Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme, Schmerzen oder Schwindel können vorliegen. Bei jedem kann dies anders ausgeprägt sein. Unterschieden wird in leichte, mittelschwere und schwere Depressionen.


    Wie entstehen Depressionen?

    Das ist bisher nicht genau bekannt. Experten gehen davon aus, dass biologische Vorgänge, psychische Faktoren, die persönliche Situation und besondere Ereignisse im Leben dabei zusammenwirken.



    Welche Risikofaktoren gibt es?

    Beispiele für Risikofaktoren sind traumatische Erlebnisse in der Kindheit wie Missbrauch, ferner Angststörungen, eine Alkohol-, Tabletten- oder Drogenabhängigkeit sowie Erkrankungen wie ein Schlaganfall, Krebs oder eine Schilddrüsenunterfunktion. Manchmal stürzen auch tragische Ereignisse wie der Tod eines geliebten Menschen oder eine Trennung, anhaltender Stress oder Einsamkeit Menschen in ein Loch. Auch biochemische Veränderungen können mitverantwortlich sein. Bei einer Depression ist der Stoffwechsel im Gehirn verändert, Nervenreize werden langsamer übertragen. Auch bestimmte Botenstoffe und hormonelle Veränderungen können eine Rolle spielen.


    Wie hoch ist das Risiko, an einer Depression zu erkranken?

    Studien zufolge ist etwa jede vierte Frau und jeder achte Mann im Laufe des Lebens von einer Depression betroffen. Frauen erkranken damit rund zweimal so häufig wie Männer. Etwa zehn bis 15 Prozent der Frauen erkranken nach der Geburt an einer sogenannten Wochenbettdepression.


    Gibt es eine erbliche Veranlagung für Depressionen?

    Eine Depression kann erblich mitbedingt sein. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, ist für jemanden um das Dreifache erhöht, wenn die Eltern oder Geschwister an einer Depression erkrankt sind.


    Wie wird eine Depression behandelt?

    Depressionen sind meist gut mit Medikamenten und Psychotherapie, zum Beispiel einer Verhaltenstherapie, zu behandeln. In manchen Fällen können auch andere Methoden wie eine Lichttherapie oder eine sogenannte Wachtherapie in Frage kommen. Nach der Akutbehandlung geht die Therapie weiter, dann steht der Schutz vor einem Rückfall im Vordergrund. Bei vielen Menschen klingen die Symptome nach Wochen oder Monaten auch ohne Behandlung wieder ab.



    Was können Angehörige oder Kollegen tun?

    Wenn Sie bemerken, dass Kollegen oder Familienmitglieder an Depressionen erkrankt sind, sollten Sie Betroffene darauf ansprechen und sie unterstützen, professionelle Hilfe zu suchen. Oft hilft es schon, wenn ein Angehöriger einen Termin ausmacht und den Kranken zum Arzt begleitet. Neben dem Hausarzt als erste Anlaufstelle gibt es entsprechende Fachärzte und den sozialpsychiatrischen Dienst vor Ort. Hinweise dazu stehen auf der Webseite der Deutschen Depressionshilfe.


    Können auch Kinder erkranken?

    Ja, Studien zufolge ergeben sich bei fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen Hinweise auf depressive Störungen. Diese sind aber oft schwer zu erkennen, weil sie unter anderem häufig von Verhaltensproblemen wie Aggression, Hyperaktivität und Lerndefiziten überlagert werden. 2016 wurden 15.446 Kinder und Jugendliche wegen Depression im Krankenhaus stationär behandelt. Quelle:Nachrichtenagentur AFP

    Die Deutsche Telekom vergibt in diesem Jahr kostenlose Tages-Flatrates zum Advent. Vertrags- und Prepaid-Kunden des Unternehmens können dadurch an den Wochenenden vor Weihnachten bedenkenlos surfen und knapp fünf Euro sparen. Ab dem 30. November vergibt das Unternehmen kostenlose Tages-Flatrates. Normalerweise kostet so eine "DayFlat unlimited" für Vertragskunden 4,95 Euro. Prepaidkunden können zum gleichen Preis ein fünf Gigabyte großes Datenpaket dazu buchen. Das kostenlose Aktions-Angebot zur Weihnachtszeit gilt für Vertrags- und Prepaidkunden der Telekom gleichermaßen. Die Buchung ist nur über die "MeinMagenta"-App möglich. Interessierte Nutzer können die Gratis-Option an jedem Advent-Wochenende ab Freitag um Null Uhr freischalten lassen und für 24 Stunden nutzen. Das Angebot endet jeweils am Sonntag um kurz vor Mitternacht.


    Wer den "Advent DayFlat" getauften Datenpass am 1. Advents-Wochenende abstauben will, muss lediglich auf dem Smartphone oder Tablet die Website http://pass.telekom.de aufrufen und sich mit seiner Mobilfunknummer für das Angebot registrieren. Die Telekom verschickt daraufhin eine SMS, die Sie noch bestätigen müssen. Danach stehen Ihnen für 24 Stunden unbegrenztes LTE-Datenvolumen zur Verfügung, das in ganz Deutschland genutzt werden kann.

    Die vorliegende Studie vergleicht die blutdrucksenkende Wirkung zweier Entspannungsverfahren, die eingehender dargestellt werden, nämlich das Autogene Training (AT) nach I. H. Schultz und die Funktionelle Entspannung (FE) nach M.Fuchs. In der randomisierten kontrollierten Feldstudie in einer Allgemeinpraxis wurden 15 Patienten mit essentieller Hypertonie in zwei unterschiedlichen Entspannungsverfahren unterrichtet, nämlich Autogenes Training und Funktionelle Entspannung. Weiterlesen...


    Schlussfolgerungen:

    Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass die Funktionelle Entspannung ein sinnvolles, die medikamentöse Therapie ergänzendes Therapiekonzept zur Behandlung der essentiellen Hypertonie darstellt, das sowohl unter ambulanten als auch unter stationären Bedingungen einsetzbar ist.

    In dieser Studie wurde erstmalig die Wirkung von funktioneller Entspannung bei Patienten mit chronischem Kopfschmerz in einem randomisierten einfachblinden placebokontrollierten Design untersucht. Erstmalig wurde ein Placeboentspannungsverfahren eingesetzt. Behandelt wurden 24 Patienten mit dem Verumverfahren der Funktionellen Entspannung und 12 Patienten mit einem Placeboverfahren. Bei den Patienten handelte sich um Patienten mit chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp, nach Kriterien der IHS Gruppe 2, die im Rahmen einer allgemeinmedizinischen Praxis sich Hilfe suchten. Weiterlesen...


    Schlussfolgerung:

    Die Prinzipien der Funktionellen Entspannung sind den Patienten in kurzer Zeit durch gemeinsames Üben zu vermitteln, außerdem kann die funktionelle Entspannung in jeder Körperhaltung durchgeführt werden, z.B. auch am Arbeitsplatz, ohne daß anwesende Personen etwas davon bemerken. Die Funktionelle Entspannung kann sich damit als wertvolle Methode zu den nichtmedikamentösen Therapien einreihen, die E.Blanchard bereits 1992 in einer Übersichtsarbeit auch angesichts ihrer anhaltenden Effekte, ihrer positiven Nebeneffekte wie Reduktion von Depressionen und Angst und ihrer guten Tendenz zur Kostendämfung als ausbauwürdig empfahl und diese ergänzen. Aus all diesen Gründen scheint die Funktionelle Entspannung insgesamt eine gute, ergänzende vorallem prophylaktisch gut anwendbare Therapiemöglichkeit bei chronischer Kopfschmerzerkrankung zu sein.

    Jedes Jahr lobt das Landesamt den Wettbewerb "Menschen mit Behinderungen malen" aus. In vielen voll- und teilstationären Einrichtungen greifen die Betreuten im Rahmen der Kunst- und Maltherapie zu Stift oder Pinsel und bringen ihre „inneren“ Bilder zu Papier. Eine Auswahl dieser Werke ist der Öffentlichkeit in Form eines Kalenders zugänglich, den das Landesamt herausgibt. Der Kalender spiegelt die Ergebnisse der Kunst- und Maltherapie wider und zeigt eine Reihe eindrucksvoller, gelungener Bilder. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft.

    Google wird das Soziale Netzwerk Google+ im Laufe der nächsten 10 Monate peu a peu dem öffentlichen Ende entgegenführen und nicht mehr für private Nutzer anbieten. Google angekündigt, dass man infolge eines Sicherheitslecks in Google+ das Netzwerk nun absägen wird. Über Schnittstellen war es wohl zumindest theoretisch möglich, Nutzerdaten aus dem Netzwerk abzugreifen. Nun hat man den Entschluss gefasst, das Netzwerk für private Nutzer zu schließen. Das ganze soll bis zum August 2019 über die Bühne gehen und ab dann soll G+ nur noch für Businessanwender als eine Art Firmennetzwerk genutzt werden können. Laut eigener Aussage nutzten rund 90 Prozent der Menschen, die Google+ besuchten im Schnitt das Portal nur für 5 Sekunden,


    Als Folge der geplanten Schließung wurde der "G+" Button unter "Sozial Media" auf dieser Seite entfernt und das Google+ Konto "Funktionelle Entspannung" gelöscht.

    Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main arbeitet mit einem multimodalen Behandlungskonzept mit psychodynamischem Schwerpunkt. Behandelt werden Erkrankungen des gesamten Spektrums der psychosomatischen Medizin insbesondere Depressionen, Essstörungen und Traumafolgeerkrankungen. Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Johann Wolfgang Goethe-Universität sucht für die Mitarbeit auf den psychosomatischen Stationen zum nächst möglichen Zeitpunkt.


    Therapeutin / Therapeuten für Konzentrative Bewegungstherapie / Körpertherapie