Strahlenbelastung durch Smartphones

  • Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat verglichen, wie stark sich die Energiefelder verschiedener Smartphone-Modelle auf den Körper auswirken. Seit 2002 erhebt das BfS in regelmäßigen Abständen die sogenannten "Spezifischen Absorptionsraten" oder SAR-Werte bei Mobiltelefonen. Diese SAR-Werte beschreiben die Menge an Energie, die vom Körper aufgenommen wird, wenn man das Handy beim Telefonieren am Kopf oder nah am Körper trägt. Für den Nutzer ist diese Energie oft in Form von Wärme spürbar. Der SAR-Wert wird in Watt pro Kilogramm gemessen. Sowohl die Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP), als auch die deutsche Strahlungschutzkommission (SSK) und die EU-Kommission empfehlen, dass der SAR-Wert eines Handys zwei Watt pro Kilogramm nicht überschreiten sollte. Wie die aktuelle Erhebung zeigt, wird dieser Höchstwert von allen in Deutschland erhältlichen Modellen eingehalten. Verglichen wurden insgesamt 459 verschiedene Handymodelle. Dabei verlässt sich das BfS nur auf die Herstellerangaben. Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt die Behörde keine Gewähr.


    Die vollständige Liste findet sich auf der Webseite des BfS.

    "Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Störungen, sondern die Fähigkeit, mit ihnen umzugehen." (Marianne Fuchs)