Literaturliste, klinische Studien und Dissertationen Funktionelle Entspannung

    • Offizieller Beitrag

    Literaturempfehlungen zum Thema Funktionelle Entspannung:

    Klinische Studien und Dissertationen:

    • Beck S. Vorzeitige Wehentätigkeit und Funktionelle Entspannung. Berlin: Humboldt-Universität 2001.
    • Bohmann, H. Efficacy of functional relaxation in asthma in comparison to inhaled terbutaline and guided body-perception. A standardized, prospective, randomized trial. Erlangen-Nürnberg: Friedrich-Alexander-University School of Medicine 1998.
    • Calatzis A. Funktionelle Entspannung als komplementäres Behandlungskonzept bei chronischen Schmerzpatienten im stationären Bereich: Eine prospektiv-kontrollierte Studie. Innsbruck: University of Innsbruck 2003.
    • Gebhardt M. Effektivität der Funktionellen Entspannung zur Stressprävention. München, Technische Universität 2016.
    • Hager D. Autogenes Training versus Funktionelle Entspannung. Erlangen-Nürnberg: Friedrich-Alexander-Universität 1997.
    • Lahmann C, Gebhardt M, Sattel H, Dinkel A, Pieh C and Probst T (2017) A Randomized Controlled Trial on Functional Relaxation as an Adjunct to Psychoeducation for Stress. Frontiers in Psychology, 8, 1553; doi: 10.3389/fpsyg.2017.01553
    • Lahmann, C., Gebhardt, M., Henrich, G., Dinkel, A., Pieh, C., & Probst, T. (2017). A randomized controlled trial on functional relaxation as an adjunct to psychoeducation for stress. Frontiers in Psychology, 8, 1553; doi 10.3389/fpsyg.2017.01553
    • Lahmann C, Schulz C, Schuster T et al. Effects of functional relaxation and hypnotherapeutic intervention on IgE in dust-mite allergic adult asthmatics: a randomized, controlled clinical trial. Journal of Nervous and Mental disease 2010; 198: 125-130.
    • Lahmann C, Gebhardt M, Henrich G, Dinkel A. Effectiveness of Functional Relaxation as complementary therapy in irritable bowel syndrome: a randomized, controlled clinical trial. Journal of Complementary and Alternative Medicine 2010; 16: 47-52.
    • Lahmann C, Nickel M, Schuster T et al. Functional relaxation and hypnotherapeutic intervention as complementary therapy in asthma: a randomized, controlled clinical trial. Psychotherapy and Psychosomatics 2009; 78: 233-239.
    • Lahmann C, Loew TH, Tritt K, Nickel M.Efficacy of functional relaxation and patient education in the treatment of somatoform heart disorders: a randomized, controlled, clinical investigation. Psychosomatics 2008; 45: 378-385.
    • Lahmann C, Schoen R, Henningsen P et al. Functional relaxation in comparison to audioanalgesia in the treatment of dental anxiety: a randomized, controlled, clinical investigation. Journal of the American Dental Association 2008; 139: 137-324.
    • Loew TH, Tritt K, Siegfried W, et al.Efficacy of "functional relaxation" in comparism to terbuatline and ‘placebo relaxation’ method in Patients with acute asthma. A randomized, prospective, placebo- controlled, crossover experimental investigation. Psychother Psychosom 2001; 70: 151-157.
    • Loew TH. Die Wirkung von FE bei akuter Bronchokonstriktion – vergleichbar mit dem Effekt eines Sympathomimetikums. Forsch Komplementärmed 1996a; 3: 110-115.
    • Loew TH, Siegfried W. ‚Functional relaxation’ reduces acute airway obstruction in asthmatics as effectively as inhaled terbutaline. Psychother Psychosom 1996c; 65: 124- 128.
    • Meixner-Swidergal F. Funktionelle Entspannung versus Progressive Muskelrelaxation in der nichtmedikamentösen Migräneprophylaxe. München: Ludwig-Maximilians Universität 2014. Schmidt J. Funktionelle Entspannung bei funktionellen Unterbauchbeschwerden, eine Placebokontrollierte Studie. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität 2000.
    • Schmidt J G. Functional relaxation in the treatment of tension headache. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-University School of Medicine 2000.
    • Schön R. Wirksamkeit der Funktionellen Entspannung im Vergleich zu der Audioanalgesie und einer Kontrollgruppe – ohne Entspannung – auf die Angst während zahnärztlicher Behandlung. Regensburg, Universität 2007.
    • Schreiner A. Die Behandlung des Fibromyalgiesyndroms mit der tiefenpsychologisch fundierten Körpertherapiemethode „Funktionelle Entspannung“ nach Marianne Fuchs. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität 2004.
    • Sohn K R. Die Funktionelle Entspannung in der Therapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität 1998.
    • Seidel, N I. Veränderungen der Herzratenvariabilität bei Entspannungsübungen – eine kontrollierte Studie zur Wirkung der Funktionellen Entspannung auf das autonome Nervensystem bei Patienten mit Asthma bronchiale und psychosomatischen Störungen. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität 1999.
    • Tressel-Savelli F. Die Wirksamkeit der Funktionellen Entspannung im Vergleich zum autogenen Training bei essentieller arterieller Hypertonie. Regensburg, Universität 2007.
    • Witt S. E. Wirksamkeit der Funktionellen Entspannung im Vergleich mit einem imaginativen Verfahren, einer Placebounterweisung und einer Kontrollgruppe ohne zusätzliches Therapieziel bei allergischem Asthma bronchiale. Erlangen-Nürnberg: Friedrich-Alexander-Universität 2000.
    • Offizieller Beitrag

    Der Einsatz von Körperpsychotherapie an deutschen Kliniken für Psychosomatik. Eine repräsentative Querschnittserhebung. Aus der Abteilung für psychosomatische Medizin. Prof.Dr.Thomas Löw.


    Die vorliegende Arbeit enthält die Ergebnisse einer Befragung an den Kliniken für Psychosomatik in Deutschland und befasst sich mit der Frage, welchen Stellenwert die Körperpsychotherapieverfahren und Körperverfahren an solchen Einrichtungen haben und in welcher Weise sie angewendet werden.

    • Offizieller Beitrag

    Bluthochdruck (Hypertonie) und FE

    Die vorliegende Studie vergleicht die blutdrucksenkende Wirkung zweier Entspannungsverfahren, die eingehender dargestellt werden, nämlich das Autogene Training (AT) nach I. H. Schultz und die Funktionelle Entspannung (FE) nach M.Fuchs. In der randomisierten kontrollierten Feldstudie in einer Allgemeinpraxis wurden 15 Patienten mit essentieller Hypertonie in zwei unterschiedlichen Entspannungsverfahren unterrichtet, nämlich Autogenes Training und Funktionelle Entspannung. Weiterlesen...


    Schlussfolgerungen:

    Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass die Funktionelle Entspannung ein sinnvolles, die medikamentöse Therapie ergänzendes Therapiekonzept zur Behandlung der essentiellen Hypertonie darstellt, das sowohl unter ambulanten als auch unter stationären Bedingungen einsetzbar ist.

    • Offizieller Beitrag

    In dieser Studie wurde erstmalig die Wirkung von funktioneller Entspannung bei Patienten mit chronischem Kopfschmerz in einem randomisierten einfachblinden placebokontrollierten Design untersucht. Erstmalig wurde ein Placeboentspannungsverfahren eingesetzt. Behandelt wurden 24 Patienten mit dem Verumverfahren der Funktionellen Entspannung und 12 Patienten mit einem Placeboverfahren. Bei den Patienten handelte sich um Patienten mit chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp, nach Kriterien der IHS Gruppe 2, die im Rahmen einer allgemeinmedizinischen Praxis sich Hilfe suchten. Weiterlesen...


    Schlussfolgerung: Die Prinzipien der Funktionellen Entspannung sind den Patienten in kurzer Zeit durch gemeinsames Üben zu vermitteln, außerdem kann die funktionelle Entspannung in jeder Körperhaltung durchgeführt werden, z.B. auch am Arbeitsplatz, ohne daß anwesende Personen etwas davon bemerken. Die Funktionelle Entspannung kann sich damit als wertvolle Methode zu den nichtmedikamentösen Therapien einreihen, die E.Blanchard bereits 1992 in einer Übersichtsarbeit auch angesichts ihrer anhaltenden Effekte, ihrer positiven Nebeneffekte wie Reduktion von Depressionen und Angst und ihrer guten Tendenz zur Kostendämfung als ausbauwürdig empfahl und diese ergänzen. Aus all diesen Gründen scheint die Funktionelle Entspannung insgesamt eine gute, ergänzende vorallem prophylaktisch gut anwendbare Therapiemöglichkeit bei chronischer Kopfschmerzerkrankung zu sein.

    • Offizieller Beitrag

    Aktueller Forschungsstand zu Wirksamkeit und Einsatzbereichen der FE Arbeit

    Bisher sind überwiegend Forschungsbefunde im Zusammenhang mit psychosomatischen Erkrankungen erhoben worden. Vor allem im Zusammenhang mit der Atemwegserkrankung Asthma bronchiale wurden mit unterschiedlichen Fragestellungen und Operationalisierungen diverse Interventionsstudien erhoben. Loew et al. (2006) berichteten in ihrem Übersichtsartikel "Körperpsychologie – wissenschaftlich begründet?" von einer der ersten Studien von Deter und Allert aus dem Jahre 1983, die einen Methodenvergleich zwischen Funktioneller Entspannung und Autogenem Training (AT) beinhaltete. Es wurden Patienten in drei Gruppen mit unterschiedlichen Interventionskombinationen aufgeteilt (FE und Psychoedukation, AT und Psychoedukation sowie einer Wartelisten–Kontrollgruppe). Die Kosten–Nutzen–Relationen der Therapien wurden mit soziodemographischen Variablen, Krankheitsdauer, Anzahl der Asthmaanfälle, Anzahl der Arztbesuche und Klinikaufenthalten innerhalb des letzten Jahres sowie mit einem Lungenfunktionstest vor und nach der Therapie bewertet. Bei einer Katamnese eineinhalb Jahre nach Beendigung der Gruppeninterventionen wurden erneut eine Befragung und Lungentestung durchgeführt. Ziel der Überprüfung war die Untersuchung von zusätzlichen Effekten durch Entspannungsverfahren im Anschluss an Patientenschulungen. Im Vergleich zu der Kontrollgruppe wurden signifikante Veränderungen festgestellt: Zunahme des intrathorakalen Gasvolumens, verminderte Trait-Angst, Verringerung von Atemnot und Asthmaanfällen, Reduktion des Medikamentenbedarfs, Rückgang der Schlafstörungen und des Hustenreizes sowie eine Verbesserung der subjektiven Bewältigungskompetenz.


    Zu allen aufgeführten Studien wurden erkennbare Verbesserungen bei den Befunden in physischer und psychischer Hinsicht nach FE-Interventionen berichtet. Weitere in der Universitätsklinik Regensburg durchgeführte Studien zeigten ebenfalls positive Effekte beim Einsatz von FE-Angeboten: in unterschiedlichen Untersuchungssettings wurden Patienten mit Colon–irritable, Arterieller Hypertonie sowie chronischem Spannungskopfschmerz einbezogen.In den letzten Jahren werden im Rahmen der Psychotherapieforschung vermehrt Untersuchungen zu Körperpsychotherapieverfahren (unter anderem zu der FE) vorgenommen (Röhricht, Seidler, Joraschky, Borkenhagen et a. 2005). Dies folgt dem Bestreben, die Körperpsychotherapie innerhalb eines Anerkennungsverfahrens als weiteres psychotherapeutisch methodisches Spektrum neben den tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen und gesprächstherapeutischen Verfahren als vierte Säule einzureihen. Der Körper wird als Manifestationsort des Emotionserlebens, als Schnittstelle von Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Handeln angesehen (Röhricht, 2002). Durch die verstärkte Fokussierung auf Emotionen bei der Psychotherapieforschung erhalten die körperpsychotherapeutischen Verfahren somit einen besonderen Stellenwert.


    Die Gesamtfassung der Studie finden Sie auf unter Studie-Fe-Reiners als pdf–Download.


    Dort sind auch folgende Kapitel nachzulesen:

    • Methodisches Vorgehen
    • Stichprobenbeschreibung und Erhebungsmodalitäten
    • Empirische Befunde
    • Deskriptive Statistiken
    • Offizieller Beitrag

    Funktionelle Entspannung (FE) weltweit

    In den USA ist die Funktionelle Entspannung (FE) ja bereits durch mehrere Studien bekannt. Dennoch möchte ich euch die Studie The Effect of Brief Functional Relaxation on College Students' Needle Anxiety During Injected Vaccinations vorstellen.


    Lt. Prof. Dr. Thomas Loew ist die FE auch in China nicht mehr unbekannt. Zu verdanken sei das den Wissenschaftlern Jeong Seon Ji und Young-Seok Cho. Und natürlich wird im Wissenschaftsbetrieb in China auf Englisch publiziert: Sa1421 Effect of Functional Relaxation on Patients Undergoing Colonoscopy: A Prospective Randomized Controlled Trial.