Die eigene Balance finden

Funktionelle Entspannung-Anwendung Praxis


Therapie und Gesundheitsförderung

Eingesetzt in den Bereichen Therapie, Prävention, Beratung und Krisenhilfe bestätigen langjährige klinische Erfahrungen und wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit der Methode. Mit Hilfe der Funktionellen Entspannung werden Angebote unterbreitet, um Autonomie-Impulse zu unterstützen und wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu vermittelt. Ziele der Funktionellen Entspannung

  • Entspannung
  • Emotionale Entlastung
  • Abbau von körperlichen Spannungen
  • Steigerung der Konzentration

Neben der Progressiven Muskelentspannung (PMR) und dem Autogenen Training (AT) stellt die Funktionelle Entspannung (FE) somit den dritten, mittlerweile auch wissenschaftlich überprüften Weg dar, sich zu entspannen bzw. zu einem adäquaten (gesunden) Grundtonus zu finden.


Subjektive Anatomie

Die FE arbeitet nicht an Symptomen, sondern ganzheitlich mit der subjektiven Anatomie, d.h. mit dem Körper und seinen Funktionen, wie sie erlebt werden. Die Themen Halt, Grenze, Raum und Rhythmus lösen einen Entspannungseffekt aus, der z.B. im Muskeltonus erfahrbar wird. Mit differenzierter Wahrnehmung beginnt ein Dialog mit Dir bzw. Deinem Körper.

  • Halt: Grundlage ist der Bezug zum Boden bzw. zur Unterlage. Darauf bezugnehmend lernst Du Dich spüren, loszulassen und der Schwerkraft zu folgen. Hierbei machst Du die ersten Erfahrungen mit Spannung und Entspannung. Die drei Bereiche der Wirbelsäule, mit dem "obersten Kreuz“, dem “oberen Kreuz“ und dem “unteren Kreuz“ zeigen Dir spürbar Deinen inneren Halt und Deine Haltung.
  • Rhythmus: Das Finden des eigenen Grundrhythmus ist ein Ziel, wird jedoch nicht angesprochen und nicht im Sinne von Atemtherapie geübt. Eine kleine Bewegung unter Anleitung während des Ausatmens, wirkt über Rezeptoren an den Gelenken direkt anregend auf das Zwerchfell. Es wird schwingungsfähiger, was die Bauchatmung begünstigt.
  • Raum: Erspüre die sichtbaren und unsichtbaren Räume Deines Körpers. Mund, Nasenlöcher, Ohren, Schädelraum, Brust- und Bauchraum, Augenhöhlen, Nasennebenhöhlen, Magen und Blase. Erfahrbar als Druck, Leere, Völle, Verstopfung, Einengung, Weite, Wärme, Feuchtigkeit, Trockenheit.
  • Grenze: Die Haut als Grenze und Abgrenzung empfinden. Dick, dünn, feucht, warm, kalt, rauh, weich, geschmeidig, spröde, offen, durchlässig.

Zur Entwicklung dieses Spürsinns gehört das konkrete Kennenlernen des eigenen Leibes. Kennenlernen bedeutet Empfinden, Erleben, Reaktionen erfahren, meine Beziehung zu mir erforschen. Zusammen mit einer erfahrenen FE-Fachkraft versuchst Du ganz nach Deinen Bedürfnissen die Aufmerksamkeit vom Außen nach innen zu lenken. Du lernst umzuschalten vom Denken auf das Spüren körperlicher Empfindungen und Gefühle. Durch kleine bis kleinste Bewegungen an den Gelenken unter Berücksichtigung der Spielregeln werden Dir Unterschiede von Druck, Spannung und Haltung genauer und intensiver bewusst und so die Selbstwahrnehmung angeregt.

16. Kongress der European Association for Body Psychotherapy

Mittwoch, 5. September 2018 - Sonntag, 9. September 2018

FE Informationsabend - PLZ CH 6023

Dienstag, 18. September 2018, 18:00 - 20:00

Internationale Fachtagung für Konzentrative Bewegungstherapie

Donnerstag, 11. Oktober 2018 - Sonntag, 14. Oktober 2018

Jahrestagung der Deutschen Biofeedback-Gesellschaft

Freitag, 19. Oktober 2018, 11:30 - Samstag, 20. Oktober 2018, 16:00

Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Funktionelle Entspannung

Donnerstag, 8. November 2018 - Sonntag, 11. November 2018