[Corona) Psychische Belastungen in der Covid-19-Pandemie?

Eine Covid-19 Erkrankung kann für Betroffene oder Kontaktpersonen traumatisch sein. Isolations- und Quarantänemaßnahmen, Existenzängste oder Sorge um erkrankte Familienmitglieder. Das Gefühl, plötzlich vergesslich, unkonzentriert und kognitiv nicht mehr leistungsfähig zu sein, ist erschreckend und kann den Betroffenen schwer zu schaffen machen. Wichtig ist, dass Sie sich davon nicht lähmen lassen. Es gibt Programme, die Sie dabei unterstützen, Ihre Fähigkeiten gezielt wieder aufzubauen und Ihre Ängste und Depressionen zu überwinden.Oft können schon kurze psychologische Interventionen helfen. Auch Depressionen, Angststörungen oder auch Konzentrationsstörungen lassen sich meist gut behandeln. Wichtig ist, sich zügig professionelle Hilfe zu suchen, damit sich die Probleme nicht verfestigen. Meist bilden sich die Beschwerden nach einigen Wochen zurück. In einigen Fällen können sie jedoch monatelang anhalten, chronisch werden und so die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit erheblich einschränken. Das gilt auch nach vermeintlich milden, symptomarmen Krankheitsverläufen.


Hier finden Sie einen Fragenbogen zur "Coronavirus-Angst". Wir finden Menschen, die einen Summenwert von 0 haben, der bisher höchste gemessene Wert lag bei 39. Etwa ein Zehntel der Teilnehmenden haben unter 5, wenig belastete Stichproben um die 10, Patientinnen und Patienten der Psychosomatik sind deutlicher belastet (im Mittel 25). (Datenbasis bisher ca. 40 Tn).


Anonyme Rückmeldungen sind erwünscht, sei es per Brief: Prof. Loew, Universitätsklinikum Regensburg, 93056 Regensburg, oder per Fax (0941 9447377).


Wie gehe ich mit der psychischen Belastung durch die Einschränkungen der Pandemie um? Auch hierzu gibt es einen Artikel.(Quelle: Prof.Th.Loew)