Studien Funktionelle Entspannung

  • Die Funktionelle Entspannung als phänomenologisch und tiefenpsychologisch orientierte Körpertherapie und als Körperpsychotherapieverfahren steht im Mittelpunkt dieser Studie. Physiologische und neurophysiologische Vorgänge werden im Zusammenhang mit der Wirkungsweise der Funktionellen Entspannung dargestellt. Die Propriozeption, der autonome Atemrhythmus und die Entspannungsreaktion nehmen hierbei eine zentrale Stellung ein. Die strukturierenden Grundelemente werden ihrem phänomenologischen Verständnis entsprechend mit festgelegten Begrifflichkeiten beschrieben. Im Rahmen von kurzzeitigen Gruppeninterventionen wurden diese Wirkungsphänomene ausschnitthaft untersucht. Die Kursangebote unterschieden sich in ihrem zeitlichen Rahmen, der Übungsauswahl und der Methodengegenüberstellung. Ein in Entwicklung befindlicher Fragebogen kam zum Einsatz. Über eine retrospektive Selbstauskunft wurden die Wirkungsweisen überprüft. Deutliche Effekte zeigten sich durch die Operationalisierung der Übungsauswahl. Der Umfang der Gesamtstichprobe lag bei N = 242. Es wurden Effekte zwischen d = .66 bis d = .90 für den Bereich der Körperwahrnehmung nachgewiesen. Für das weitere methodische Vorgehen werden anschließend Verbesserungen unterbreitet. Die im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehende Methode der Funktionellen Entspannung, im Weiteren auch als FE bezeichnet, wurde vor dem Hintergrund der Anthropologischen Medizin Viktor von Weizsäckers durch Marianne Fuchs entwickelt.


    Eine empirische Studie (pdf) anhand von Fragebogenauswertungen. Inés Maria Reiners (FernUniversität Hagen), Prof. Dr. Thomas Loew (Universitätsklinik Regensburg).

    "Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Störungen, sondern die Fähigkeit, mit ihnen umzugehen." (Marianne Fuchs)

  • Der Einsatz von Körperpsychotherapie an deutschen Kliniken für Psychosomatik. Eine repräsentative Querschnittserhebung. Aus der Abteilung für psychosomatische Medizin. Prof.Dr.Thomas Löw.


    Die vorliegende Arbeit enthält die Ergebnisse einer Befragung an den Kliniken für Psychosomatik in Deutschland und befasst sich mit der Frage, welchen Stellenwert die Körperpsychotherapieverfahren und Körperverfahren an solchen Einrichtungen haben und in welcher Weise sie angewendet werden.

    "Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Störungen, sondern die Fähigkeit, mit ihnen umzugehen." (Marianne Fuchs)

  • Bluthochdruck (Hypertonie) und FE

    Die vorliegende Studie vergleicht die blutdrucksenkende Wirkung zweier Entspannungsverfahren, die eingehender dargestellt werden, nämlich das Autogene Training (AT) nach I. H. Schultz und die Funktionelle Entspannung (FE) nach M.Fuchs. In der randomisierten kontrollierten Feldstudie in einer Allgemeinpraxis wurden 15 Patienten mit essentieller Hypertonie in zwei unterschiedlichen Entspannungsverfahren unterrichtet, nämlich Autogenes Training und Funktionelle Entspannung. Weiterlesen...


    Schlussfolgerungen:

    Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass die Funktionelle Entspannung ein sinnvolles, die medikamentöse Therapie ergänzendes Therapiekonzept zur Behandlung der essentiellen Hypertonie darstellt, das sowohl unter ambulanten als auch unter stationären Bedingungen einsetzbar ist.

    "Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Störungen, sondern die Fähigkeit, mit ihnen umzugehen." (Marianne Fuchs)

  • Studie zur Wirksamkeit der Funktionellen Entspannung in der Stressprävention

    Die unter der Leitung von Prof. Dr. Class Lahmann und einigen FE-Therapeuten/innen durchgeführte Studie zur Wirksamkeit der Funktionellen Entspannung in der Stressprävention, konnte nun in einem englischsprachigen Open-Acess-Journal "Frontiers in Psychologie" online publiziert werden. Die Zeitschrift ist ein internationales und normal zitierfähiges Journal, das nur online publiziert und alle Artikel kostenfrei zur Verfügung stellt.


    Deutsche Zusammenfassung von Dr. Ursula Bartholomew (PDF)

    Eine kontrollierte randomisierte Studie über Funktionelle Entspannung nach Marianne Fuchs als zusätzliche Methode zur Stressprävention.pdf

    "Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Störungen, sondern die Fähigkeit, mit ihnen umzugehen." (Marianne Fuchs)

  • In dieser Studie wurde erstmalig die Wirkung von funktioneller Entspannung bei Patienten mit chronischem Kopfschmerz in einem randomisierten einfachblinden placebokontrollierten Design untersucht. Erstmalig wurde ein Placeboentspannungsverfahren eingesetzt. Behandelt wurden 24 Patienten mit dem Verumverfahren der Funktionellen Entspannung und 12 Patienten mit einem Placeboverfahren. Bei den Patienten handelte sich um Patienten mit chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp, nach Kriterien der IHS Gruppe 2, die im Rahmen einer allgemeinmedizinischen Praxis sich Hilfe suchten. Weiterlesen...


    Schlussfolgerung: Die Prinzipien der Funktionellen Entspannung sind den Patienten in kurzer Zeit durch gemeinsames Üben zu vermitteln, außerdem kann die funktionelle Entspannung in jeder Körperhaltung durchgeführt werden, z.B. auch am Arbeitsplatz, ohne daß anwesende Personen etwas davon bemerken. Die Funktionelle Entspannung kann sich damit als wertvolle Methode zu den nichtmedikamentösen Therapien einreihen, die E.Blanchard bereits 1992 in einer Übersichtsarbeit auch angesichts ihrer anhaltenden Effekte, ihrer positiven Nebeneffekte wie Reduktion von Depressionen und Angst und ihrer guten Tendenz zur Kostendämfung als ausbauwürdig empfahl und diese ergänzen. Aus all diesen Gründen scheint die Funktionelle Entspannung insgesamt eine gute, ergänzende vorallem prophylaktisch gut anwendbare Therapiemöglichkeit bei chronischer Kopfschmerzerkrankung zu sein.

    "Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Störungen, sondern die Fähigkeit, mit ihnen umzugehen." (Marianne Fuchs)